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Hessen e.V.

Alpenüberquerung Meran - Gardasee

- mehr als Verlängerung des E5

Der zweite Teil der Alpenüberquerung von Meran zum Gardasee ist mehr als eine Verlängerung des klassischen und beliebten E5. Die Landschaft wirkt südlicher, die Berge sind teilweise lieblich, teilweise schroff. Bereits die erste Etappe entführt den Wanderer in die Traumlandschaft des Vintschgau. Vor dem höchsten Gipfel (Gesamt-) Tirols, dem 3905m hohen Ortler geht’s dann ins Martell- und Ultental und nach Überschreitung der Sprach- und Landesgrenze weiter ins Val di Sole. Der Name ist Programm und der Blick nach Süden zu Brenta und Adamello spektakulär. Die Gipfel der Brenta-Dolomiten bilden dabei einen schroffen Kontrast zum vergletscherten Adamello, von der bekannten Grafferhütte haben wir darauf den besten Blick und, beinahe überflüssig zu erwähnen, einen weiteren gastfreundlichen Top-Stützpunkt auf unserer Route. Am Gardasee haben wir dann tatsächlich den Südrand der Alpen erreicht und können (eine Begehung des E5 von Oberstdorf nach Meran vorausgesetzt) von einer kompletten Alpenüberquerung berichten.
TOURENPLAN
1.Tag: Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Texelbergbahn Talstation. Von da aus bringt uns die Texelbahn-Seilbahn hinauf zum Giggelberg (1565m). Hier startet eines der schönsten Teilstücke des Meraner Höhenweges durch die wilde Landschaft der Texelgruppe. Zahlreiche Aussichtspunkte bieten uns herrliche Blicke in den tief unter uns liegenden Vinschgau und hinüber bis zu den Gletschern der Ortler-Region. Ein Höhepunkt ist die Hängebrücke über die 1000-Stufen-Schlucht, bevor uns die Seilbahn vom Unterstell wieder hinab ins Tal nach Naturns bringt. Übernachtung im Hotel. Aufstieg 450hm / Abstieg 700hm, Zeit 3h
2.Tag: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es morgens von Naturns nach Latsch. Von dort gelangen wir bequem mit einem kleinen Sessellift zur Tarscher Alm (1940m). Dort starten wir unseren Aufstieg hinauf zum Tarscher Pass (2530m). Wir genießen weiterhin die Aussicht auf die Ortlergruppe und sehen in der Ferne schon die steilen Felszacken der Dolomiten. Wir wandern hinab zur Kuppelwieser Alm, bei der wir einen hervorragenden Apfel- oder Mohnstrudel genießen können! Nach einer kleinen Wanderung holt uns ein Kleinbus im Ultental ab und fährt uns über St. Nikolaus nach St. Gertraud. Übernachtung in St. Gertraud. Aufstieg 640hm / Abstieg 1400hm, Zeit 5h
3.Tag: Nach dem Frühstück starten wir mit unserer Wanderung zum Rabbi Joch auf 2449m und über die Haselgruber Hütte und den Haselgrubersee. Bei einer Pause genießen wir die tolle Aussicht. Anschließend steigen wir in Richtung Rabbi hinab. Von dort bringt uns ein Taxi weiter ins Val di Sole, bis wir die urige Albergo Lago Rosso (1178m) erreichen. Das Gasthaus liegt inmitten des Adamello-Brenta-Nationalparks am einzigartigen Tovelsee. Übernachtung in der Albergo Lago Rosso. Aufstieg 900hm / Abstieg 1150hm Zeit 5h 4.Tag: Unsere Brenta-Durchquerung startet mit dem Aufstieg durch das Val die San Maria della Flavone zum Groste Pass (2442 m). Zuerst wandern wir auf guten und schattigen Waldwegen. Später erreichen wir eine Alm an der unser Weg jetzt schmal und steil bergauf führt. Ein einsames und grünes Hochtal belohnt uns für die Mühen. Oberhalb der Baumgrenze führt und jetzt ein steiler Bergpfad zum Pass. Mitten im Skigebietes von Madonna di Campiglio liegt unser nächstes Ziel, das Rifugio Graffer (2260m). Grandiose Fernblicke auf die Latemargruppe, den Mendelkamm und die Sarntaler Alpen erfreuen uns den ganzen Tag. Aufstieg 1265hm / Abstieg 180hm, Zeit 6h
5.Tag: Traumwandertag: Vorbei an wilden Felstürmen, der Felsnadel „Crozzon di Brenta“ und der „Cima Brenta“ wandern wir durch das Herz der Brenta-Dolomiten. Nach einer kurzen Rast auf der Tuckett Hütte starten wir auf spektakulären Weg zur „Bocca di Brenta“. Am Ende eines riesigen Felsenkessels steigen wir über kurze stahlseilgesicherte Passagen zur Passhöhe der „Bocca di Brenta“ auf 2552m Höhe. Unser Tagesziel, das Rifugio Pedrotti liegt mitten in der beeindruckenden Felskulisse von Cima Brenta Bassa 2812 m, Cima Brenta Alta und dem Croz del Rifuguo 2568 m. Eine atemberaubende Aussicht! Aufstieg 735hm / Abstieg 505hm, Zeit 5h 6.Tag: Zeitig am nächsten Morgen wandern wir vorbei an den südseitigen Felswänden der Brenta. Auf dem Gegenhang sehen wir die Pedrotti Hütte nur noch als kleinen Punkt zwischen den gewaltigen Brenta-Felsen. Leicht ansteigend erreichen wir die Forcolotta di Noghera (2423m), wo wir vielleicht eine Herde klettersicherer Gämsen beobachten können. Zuerst steil hinab, dann quer geht
es von dort weiter zur Agostini-Hütte, wo wir uns für den Abstieg zur Cacciatore Hütte stärken. Übernachtung auf der Cacciatore Hütte. Aufstieg 840hm / Abstieg 190hm, Zeit 4h
7.Tag: Wir fahren zum schönen Tennosee. Die letzte und sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns hinauf zur San Pietro Hütte (963 m). Von hier haben wir einen atemberaubenden Ausblick auf das Ziel unserer großen Bergwanderwoche: den Gardasee. Wir machen eine kurze Rast auf der Hütte und genießen den Blick auf unser Ziel. Wir steigen langsam ab zu den Wasserfällen von Varone. Durch Olivenhaine erwandern wir die letzten Kilometer bis zum Ufer des Gardasees bei Riva del Garda. Eine tolle Weitwanderung geht zu Ende! Übernachtung im Hotel am Gardasee. Aufstieg 410hm / Abstieg 830hm, Zeit 5h 8.Tag: Gemeinsame Rückfahrt vom Gardasee zurück zur Texelbergbahn.

Teilnehmer/innen:Gute körperliche Verfassung, gute Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Ausdauer für Tagesetappen mit ca. 8 kg Gepäck von ca. 7 Stunden Gehzeit, Aufstiege bis zu 1300 Hm und 5 Stunden im Aufstieg, Abstiege bis zu 1400 Hm.
Referent/in:Bergführer Vivalpin
Ort:Partschins (I)
Termin:24. - 31. Juli 2021 (Sa.-Sa.)   10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
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Gebühr:1.249,— €
Leistungen:Staatlich geprüfte/r Bergwanderführer/in, 7x ÜN, reichhaltigem Frühstücksbuffet und mehrgängigem Abendmenü , Transfers laut Ausschreibung, 2x Sesselliftfahrten, Rücktransfer von Riva del Garda nach Meran
Besondere Hinweise:Zusatzkosten:Zwischenmahlzeiten und Getränke Die Veranstaltung ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Kurs-Nr.:14249   Noch Plätze frei.
Anmeldung zum Seminar Nr. 14249
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