Bildungsakademie des
Landessportbundes
Hessen e.V.

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Bildungsakademie des
Landessportbundes
Hessen e.V.

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Leitbild der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V.


Wir machen Bildung im Sport zum Erlebnis!

Die Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V. ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung des Landessportbundes Hessen e.V., die sich mit der Förderung der Erwachsenenbildung im Sport befasst. Als anerkannte Landesorganisation für Weiterbildung in Hessen unterbreitet die Bildungsakademie des lsb h als Dienstleistungsunternehmen professionelle Fort- und Weiterbildungsangebote fachübergreifend im Sport. Wir bieten allen interessierten Erwachsenen allgemeinbildende, berufliche, politische, kulturelle und wissenschaftliche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an.
Lebensbegleitendes Lernen ist in der Bildungsakademie des lsb h zu einem elementaren Prinzip des Planens und Handelns geworden. In dieser strategischen Ausrichtung kommt der Bildungsakademie des lsb h auch zukünftig eine zentrale Bedeutung zu. Die Entwicklung bedarfsgerechter Angebote und optimaler, individueller Bildungsdienstleistungen im Sport in Hessen sind hierfür wichtige Schlüsselfaktoren. Wir sind Ihr Partner in allen Bildungsfragen im Sport.
 

Unsere Hauptaufgaben sind:

 

Unsere Hauptziele sind: 

 

Unser Bildungsverständnis:

Bildung dient dem sinnvollen und erfolgreichen Leben des Menschen. Wissen, soziales Verhalten und Lebenserfahrung sind wichtige Faktoren der Leistungsfähigkeit eines jeden. Davon ausgehend versteht die Bildungsakademie Bildung als einen individuellen, aber auch auf Gemeinschaft bezogenen Lern- und Entwicklungsprozess. In diesem Prozess können alle Interessierten am und im Sport Selbstbestimmung und Selbstständigkeit verwirklichen.
Bildung in der Bildungsakademie geht von einem ganzheitlichen Menschenbild und einem komplexen Gesellschaftsverständnis aus. Bildung ist ein individuelles und öffentliches Gut, das sich jeder Mensch ganz persönlich aneignen muss, um seine Anlagen, Fähigkeiten und Fertigkeiten voll zur Entfaltung kommen zu lassen.
Bildung und Qualifikation im Sportland Hessen sind von entscheidender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und die Entwicklungschancen des organisierten Sports. Wesentliches Ziel der Bildungsarbeit ist es, die Befähigung zum selbstständigen Lernen sowie die Akzeptanz und Bereitschaft zu Lebensbegleitendem Lernen zu fördern.
 

Unser Kursprogramm - kompetent und aktiv: 

Unser Programm umfasst die Bereiche
 
Wir führen unsere Kurse qualitätsorientiert und motivationsfördernd durch. Inhalte und Methoden sind gut aufeinander abgestimmt und werden bei der Organisation durch moderne Medien gestützt.
 
Die Bildungsakademie des lsb h e.V. ist ein wichtiger und aktiver Bestandteil des Sportlandes Hessen als Mitglied der Sportfamilie und des Bildungslandes Hessen. Das herausragende - sowohl bildungs- als auch sportpolitische - Merkmal ist die Verknüpfung dieser beiden Aufgaben als Träger von Bildung im Sport und Sport in der Bildung.
 

Wir machen Bildung im Sport zum Erlebnis!

 

 

Satzung der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V.

Die Satzung der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V., beschlossen durch die Gründungsversammlung vom 19. November 1983 und geändert durch die 1. Mitgliederversammlung vom 21. Mai 1984, 3. Mitgliederversammlung vom 14. Dezember 1985, 7. Mitgliederversammlung vom 18. Februar 1989, 9. Mitgliederversammlung vom 13. April 1991 und 10. Mitgliederversammlung vom 10. April 1992 wird durch die Mitgliederversammlung vom 06. Mai 1995 insgesamt neu gefasst. Geändert durch die 17. Mitgliederversammlung vom 25. November 1998 und insgesamt neu gefasst. Geändert durch die 25. Mitgliederversammlung vom 05.12.2006. Geändert durch die 30. Mitgliederversammlung vom 09.06.2011. Geändert durch den Vorstand in der Sitzung vom 20.05.2015 und bestätigt durch die 34. Mitgliederversammlung vom 07.07.2015.

 

I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz

(1)    Der Verein führt den Namen "Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V.".

(2)    Der Verein ist ein eingetragener Verein, eingetragen beim Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer 73 VR 8367.

(3)    Der Verein hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.


§ 2 Zweck des Vereins

(1)    Der Verein ist eine Einrichtung des Landessportbundes Hessen e.V. und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2)    Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung im Sinne des § 1 des hessischen Gesetzes zur Förderung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung (EBG). Zweck des Vereins ist es in diesem Sinne insbesondere, Erwachsene und Heranwachsende in die Lage zu versetzen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erneuern und zu vertiefen, um den Anforderungen gerecht zu werden, vor die sie im Leben, Beruf und in gesellschaftlichen Tätigkeiten gestellt sind. Die Erwachsenenbildung umfasst allgemeine, berufliche, politische, sportpolitische, kulturelle und wissenschaftliche Weiterbildung. Darüber hinaus will die Bildungsakademie zur Selbständigkeit im Umgang mit erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten anleiten.

(3)    Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Aufgaben:

    -    Förderung und Unterstützung des Landessportbundes, der Verbände, Sportkreise und Vereine durch geeignete Maßnahmen,

    -    Entwicklung von Konzepten zur Personalentwicklung und Qualifizierung ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeiter/innen des Landessportbundes sowie der Mitglieder der Bildungsakademie und der Vereine

    -    über vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote das Interesse möglichst vieler Menschen am Sport zu wecken, zu fördern und Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben und zu vertiefen,

    -    Sport als sinnvollen und lebensbegleitenden Inhalt zu vermitteln,

    -    die Bildungskompetenz des Sports innerhalb und außerhalb der traditionellen Bildungseinrichtungen Schule und Hochschule stärker bewusst zu machen und die Bedeutung seiner Bildungsmöglichkeiten im Gesundheits-, Sozial- und Freizeitbereich erfahrbar zu machen,

    -    die Zusammenhänge zwischen Sport und Gesellschaft zu verdeutlichen u.a. über die Vermittlung der sozialen Kompetenz des Sports und das Aufzeigen seiner gesellschaftspolitischen Mitwirkungsmöglichkeiten,

(4)    Die Bildungsakademie des Landesportbundes Hessen e.V. steht jedermann/-frau - ohne Rücksicht auf Vorbildung, gesellschaftliche Stellung, Beruf, Nationalität und Religion - offen.
    
(5)    Zur Erreichung des Satzungszwecks führt die Bildungsakademie nach § 4 EBG Weiterbildungsveranstaltungen durch und arbeitet im Sinne des § 1 Abs. 2 EBG mit anderen Institutionen des Bildungswesens zusammen.

(6)    Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(7)    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(8)    Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landessportbundes, des Landes Hessen oder einer anderen Einrichtung oder Behörde dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden.

(9)    Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§ 3 Bekanntmachungen

Bekanntmachungen erfolgen ausschließlich in der Verbandszeitung des LSB H "Sport in Hessen" und gelten mit der Veröffentlichung als allen Mitgliedern gegenüber bekanntgemacht.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


II. MITGLIEDSCHAFT

§ 5 Mitglieder

(1)    Mitglieder sind
    a) der Landessportbund Hessen
    sowie auf Antrag
    b) die Verbände im lsb h
    c) die Sportkreise
    d) die Verbände und Organisationen mit besonderen Aufgaben
    sowie
    e) andere Organisationen auf Antrag.

(2)    Bei (1) b) bis d) genügt der schriftliche Antrag; über die Aufnahme zu e) entscheidet die Mitgliederversammlung.

(3)    Gegen die Ablehnung kann binnen eines Monats beim Vorstand Einspruch eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.


§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)    Die Mitgliedschaft erlischt, sobald ein Mitglied nicht mehr dem Landessportbund angehört oder seine Eigenschaft als Verband und Organisation mit besonderen Aufgaben des Landessportbundes verliert.

(2)    Die Mitgliedschaft erlischt ferner durch Austrittserklärung mit einer Frist von mindestens 6 Wochen zum Jahresende.

(3)    Die Mitgliedschaft kann auch durch Ausschluss enden. Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand, wenn das Mitglied gegen den Vereinszweck verstoßen oder seine satzungsmäßigen Pflichten nicht erfüllt hat. Gegen den Ausschluss durch den Vorstand ist die Berufung an die Mitgliederversammlung als oberstes Organ des Vereins möglich. Bis zur Entscheidung über die Berufung ruhen sämtliche Mitgliedsrechte.


§ 7 Mittelaufkommen

(1)    Die Mittel für seine Arbeit bezieht der Verein aus den Gebühren von Teilnehmern seiner Veranstaltungen sowie aus Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landessportbundes, des Landes Hessen oder einer anderen Einrichtung oder Behörde und aus Mitgliedsbeiträgen.

(2)    Über die Höhe der Beiträge bestimmt die Mitgliederversammlung. Beschlüsse über Beitragsänderungen können nur gefasst werden, wenn sie in der Einladung zur Mitgliederversammlung angekündigt waren.



§ 8 Recht zur Einrichtung von Außenstellen der Bildungsakademie

(1)    Sportkreise, Verbände und Verbände und Organisationen mit besonderen Aufgaben des Landessportbundes Hessen e.V., die Mitglieder der Bildungsakademie sind, können im Einvernehmen mit der Bildungsakademie Außenstellen einrichten.

(2)    Die Einrichtung und Fortführung von Außenstellen setzt insbesondere voraus:

    2.1.    dass die Außenstelle unter dem Namen der Bildungsakademie errichtet und geführt wird und im Namen den Zusatz trägt: "Außenstelle der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V.";

    2.2. dass der Antragsteller sich verpflichtet,

    -    die Bildungsarbeit der Außenstellen nur in Übereinstimmung mit der Satzung der Bildungsakademie zu betreiben;

    -    Bildungsprogramme der Außenstellen vor Veröffentlichung mit der Geschäftsführung abzustimmen;

    -    den Wirtschaftsplan der Außenstelle einschließlich des Jahresabschlusses ausschließlich verbandseigener Zuschüsse zum Bestandteil des Jahresabschlusses der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen zu machen und nur im Einvernehmen mit der Geschäftsführung der Bildungsakademie aufzustellen.

(3)    Über die Herstellung des Einvernehmens entscheidet der Vorstand. Der Vorstand erlässt Richtlinien für den Betrieb von Außenstellen, die die Mitgliederversammlung zu genehmigen hat.

(4)    Wenn eine der vorgenannten Voraussetzungen später entfällt, dann kann dem betreffenden Mitglied auf Vorschlag der Geschäftsführung durch Beschluss des Vorstands die Weiterführung der Außenstelle untersagt werden. Gegen den Beschluss ist Einspruch an die Mitgliederversammlung als oberstes Organ des Vereins möglich.


III. VERFASSUNG DES VEREINS

§ 9 Organe des Vereins

Die Organe der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V. sind:

A    Die Mitgliederversammlung
B    Der Vorstand


A DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

§ 10 Einberufung

(1)    Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen. Sie findet mindestens einmal jährlich statt.

(2)    Die Einberufung muss den Mitgliedern zusammen mit der Tagesordnung, den vorliegenden Anträgen und dem Jahresabschluss mindestens einen Monat vor dem Sitzungstermin bekanntgemacht werden.

(3)    Der Vorstand hat die Einberufung einer Mitgliederversammlung unverzüglich anzuordnen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich verlangt.


§ 11 Stimmrecht

    Jedes Mitglied hat eine Stimme. Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme.


§ 12 Vorsitz

(1)    Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende des Vorstands oder im Falle seiner Verhinderung ein von ihm bestimmtes Vorstandsmitglied; ist eine solche Bestimmung nicht getroffen, so bestimmen die in der Mitgliederversammlung anwesenden Vorstandsmitglieder und, wenn kein Vorstandsmitglied anwesend ist, die Mitgliederversammlung den Vorsitzenden.

(2)    Der Versammlungsleiter kann eine von der Ankündigung der Tagesordnung abweichende Reihenfolge der Verhandlungsgegenstände bestimmen.


§ 13 Beschlussfassung

(1)    Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.

(2)    Beschlüsse fasst die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nicht diese Vereinssatzung ausdrücklich etwas anderes bestimmt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen zählen dabei nicht mit. Die Beschlussfassung  erfolgt in geheimer Abstimmung, wenn Mitglieder dies verlangen, die 10 % der anwesenden Stimmen auf sich vereinen. Dies gilt auch für Wahlen und für Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen.

(3)    Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, in die insbesondere die gefassten Beschlüsse aufzunehmen sind. Sie wird vom Vorsitzenden und vom Protokollführer unterschrieben und allen Mitgliedern kurzfristig zugeleitet.

(4)    Die Niederschrift gilt als genehmigt, wenn nicht innerhalb eines Monats nach Absendung von einem Mitglied schriftlich Widerspruch erhoben wird. In diesem Fall ist das Protokoll der nächsten Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen.




§ 14 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

(1)    Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V.

(2)    Die Mitgliederversammlung nimmt alle Aufgaben wahr, die nicht durch diese Satzung ausdrücklich einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

(3)    Die Mitgliederversammlung ist insbesondere dafür zuständig,

    -    die Berichte des Vorstandes und der Geschäftsführung entgegenzunehmen;

    -    den Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres zu genehmigen;

    -    den Bericht der Revisoren und des Wirtschaftsprüfers entgegenzunehmen;

    -    den Vorstand zu entlasten;

    -    den Haushalts- und den Stellenplan für das nächste Geschäftsjahr zu genehmigen und über Mitgliedsbeiträge zu beschließen;

    -    über Satzungsänderungen zu beschließen;

    -    Ordnungen zu genehmigen, soweit sie nicht durch den Vorstand zu erlassen sind;

    -    die Mitglieder des Vorstandes zu wählen bzw. abzuberufen;

    -    zwei Revisoren/Revisorinnen und zwei Stellvertreter/-innen für die Dauer von 2 Jahren zu wählen, und zwar jeweils die Hälfte in jeder ordentlichen Mitgliederversammlung.
B DER VORSTAND


§ 15 Zusammensetzung

(1)    Der Vorstand besteht aus höchstens sieben Personen,
    a) einem Mitglied des lsb h-Präsidiums als Vorsitzendem/r
    b) einem/r Vertreter/in der Verbände als stellvertretendem/r Vorsitzendem/r
    c) einem/r Vertreter/in der Sportkreise als stellvertretendem/r Vorsitzendem/r
    d) einem/r Vertreter/in der Verbände und Organisationen mit besonderen Aufgaben
  als stellvertretendem/r Vorsitzendem/r
    e) bis zu drei weiteren Personen.
    Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitgliederversammlung kann auch für einen oder mehrere Vorstandsmitglieder Vertreter im Sinne des § 15 Abs. 4 wählen.


(2)    Mitglieder des Vorstands sollen nur Personen werden, die nach Ausbildung oder beruflicher Erfahrung geeignet sind.

(3)    Die Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Ihre Amtszeit läuft bis zur Beendigung der Mitgliederversammlung, die über die Entlastung für das zweite Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt.

(4)    Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, findet in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitgliedes statt.



§ 16 Beschlüsse

(1)    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder des Vorstandes anwesend ist.

(2)    Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden.


§ 17 Vorstandssitzungen

(1)    Die Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung von einem seiner Stellvertreter unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einberufen. Jedes Vorstandsmitglied oder die Geschäftsführung können unter Angabe des Zwecks und der Gründe die Einberufung verlangen. In dringenden Fällen kann die Einberufungsfrist auf  sieben Tage abgekürzt werden.

(2)    Der/Die Geschäftsführer/-in nimmt beratend an den Sitzungen des Vorstandes teil.

(3)    Beschlüsse sollen nur zu solchen Tagesordnungspunkten gefasst werden, die in der Einladung angekündigt waren. Andernfalls dürfen Beschlüsse nur gefasst werden, wenn kein Mitglied widerspricht und den abwesenden Vorstandsmitgliedern Gelegenheit gegeben wird, binnen einer angemessenen Frist der Beschlussfassung nachträglich zu widersprechen.

(4)    Sitzungsniederschriften, Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vorstands unterzeichnet der Protokollführer und der Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung einer seiner Stellvertreter.

(5)    Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.



§ 18 Aufgaben des Vorstands

(1)    Der Vorstand hat die Geschäftsführung zu überwachen. Der Vorstand kann die Bücher und Schriften des Vereins sowie die Vermögensgegenstände, namentlich die Vereinskasse und alle sonstigen Bestände einsehen und prüfen. Er kann damit auch sachverständige Dritte beauftragen.

(2)    Der Vorstand erlässt eine Geschäftsordnung für die/den Geschäftsführer/-in. Sie kann neben den nach dieser Satzung zustimmungsbedürftigen Geschäfte weitere Geschäfte als zustimmungsbedürftig bezeichnen und die Aufgabenverteilung unter mehreren Geschäftsführern regeln.

(3)    Die/der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden vertreten die Bildungsakademie gemäß § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich. Die Vertretung wird ausgeübt durch jeweils zwei der genannten Mitglieder des Vorstandes.

(4)    Der Vorstand bestellt die/den Geschäftsführer/-in und beruft sie/ihn ab. Der Vorstand ist für alle Personalfragen, die die Geschäftsführung betreffen, zuständig.

(5)    Der Vorstand stellt den Jahresabschluss gemeinsam mit der Geschäftsführung fest, wenn der Vorstand nicht im Einzelfall beschließt, die Feststellung der Mitgliederversammlung zu überlassen.

(6)    Der Vorstand hat schließlich die Aufgabe, die Mitgliederversammlung vorzubereiten, einzuberufen und zu leiten sowie die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu überwachen.


IV. DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG

§ 19 Zusammensetzung

Die Geschäftsführung besteht aus einem/r Geschäftsführer/-in und - falls ein solcher bestellt wird - einem/r stellvertretenden Geschäftsführer/-in.


§ 20 Aufgaben der Geschäftsführung, Geschäftsordnung

(1)    Die Geschäftsführung führt die Geschäfte im Übrigen nach Maßgabe des Erwachsenenbildungsgesetzes, dieser Satzung und der vom Vorstand erlassenen Geschäftsordnung.

(2)    Die Geschäftsführung ist im übrigen berechtigt und verpflichtet, über alle Fragen des geschäftlichen Verkehrs von Belang den Vorstand unmittelbar zu informieren.


V. RECHNUNGSLEGUNG

§ 21 Jahresabschluss

(1)    Der Jahresabschluss (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Jahresbericht) wird von dem/der Geschäftsführer/-in nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung aufgestellt.

(2)    Der Jahresabschluss wird durch zwei Revisoren und durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft. Revisoren und Wirtschaftsprüfer werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

(3)    Der von dem/der Geschäftsführer/-in aufgestellte und von den Revisoren und Wirtschaftsprüfern geprüfte und als ordnungsgemäß testierte Jahresabschluss wird vom Vorstand festgestellt.

(4)    Mit der Genehmigung des Jahresabschlusses entscheidet die Mitgliederversammlung auch über die Entlastung des Vorstandes und der/des Geschäftsführerin/Geschäftsführers.


§ 22 Ergebnisverwendung

Überschüsse der Einnahmen über die Ausgaben dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
VI. SCHLUSSVORSCHRIFTEN

§ 23 Satzungsänderung

(1)    Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen einer 3/4-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(2)    Beschlüsse zu Satzungsänderungen können nur gefasst werden, wenn Änderungsanträge mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekanntgemacht worden sind.

§ 24 Salvatorische Klausel

    Die Mitgliederversammlung ermächtigt den Vorstand Satzungsänderungen selbstständig vorzunehmen, die auf Grund von Einwendungen des zuständigen Registergerichts oder des Finanzamtes notwendig werden. Der Vorstand hat die textliche Änderung mit einstimmiger Mehrheit zu beschließen. In der auf den Beschluss folgenden Mitgliederversammlung, ist diese von der Satzungsänderung in Kenntnis zu setzen.

§ 25 Auflösung des Vereins

(1)    Für Beschlüsse über die Auflösung des Vereins gelten die Regeln über Beschlüsse zu Satzungsänderungen entsprechend. Die Auflösung des Vereins bedarf einer 3/4-Mehrheit der Mitglieder.

(2)    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Hessen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
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